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Tannheimer Ski Trail KT 30km

Tannheimer Ski Trail – 30km Klassische Technik

Am Samstag (25.01.) startete ich wie angekündigt beim langen Klassiker in Tannheim. Aufgrund der immernoch angespannten Schneesituation wurde die Strecke leicht verändert und in der Distanz von 34km auf 30km geschmälert.

Vor dem Rennen überlegte ich sehr lange wie ich mein Material präparieren sollte. Mit oder ohne Steigwachs war die entscheidende Frage an diesem Samstag. Letztendlich entschied ich mich für einen nur mit Gleitwachs vorbereiteten Klassikski, was sich am Ende als die richtige Entscheidung herausstellte.

Pünktlich um 10.00 Uhr ging ich dann erstmalig für das SALOMON-LEKI-RACING-TEAM auf die Strecke. Nach einem guten und sicheren Start kristallisierte sich schnell eine zehnköpfige Spitzengruppe heraus, in deren Schutz ich mich bis zum Prämiensprint in Zöblen bei KM 5 aufhielt. Das Tempo wurde erwartungsgemäß vor dem Sprint erhöht und so gelang es mir dennoch die richtige Lücke zu finden und mir den dritten Platz im Kampf um die Prämien zu sichern. Daran folgte eine Phase gemächlichen Tempos, da kein Läufer die Führungsarbeit übernehmen und Spurschlitten spielen wollte, da die Spur durch den leichten Schneefall doch etwas eingeschneit war. Im profilierten Streckenverlauf schmälerte sich die Spitzengruppe in Unterjoch auf sechs Läufer. In Schattwald vereinten sich die lange (30km) und die kurze (14km) Strecke. Wir liefen in das Mittelfeld des kürzeren Laufes ein. Das Überholen auf der zweispurigen Strecke erforderte wieder einmal sehr viel Geschick und Konzentration. Der nachfolgende mit kurzen knackigen Anstiegen gespickte Abschnitt und das erhöhte Tempo verkleinerte die Spitzengruppe auf fünf Athleten (Jiri Roczarek, Franz Göring, Martin Sutter, Daniel Heun und mich). Bei KM 20 passierten wir Start/Ziel, wo ich mich nochmals in flüssiger Form verpflegte. Der nachfolgende „schleimige“ Anstieg führte die Vorentscheidung herbei. Der Angriff von Jiri Roczarek erwischte mich in einer etwas schwächeren Phase und so konnte ihm nur Franz Göring folgen. Martin Sutter und mir gelang es nicht die Lücke zu schließen. Die Strecke führte nun in einem schmalen, kalten Tal nach Vilsalp hinauf. Die Kräfte schwanden dahin, die Lücke nach vorn wurde immer größer und der Ski stumpfer und stumpfer. Bei KM 28 versuchte ich mich vor der abschließenden Abfahrt kurz vor dem Zieleinlauf von Martin Sutter abzusetzen, was mir allerdings nicht gelang. Zirka 300m vor dem von mir geglaubten Ziel attackierte ich erneut und riss eine kleine Lücke zum Viertplatzierten auf. Leider war unter dem Startbogen nicht das Ziel! Ich suchte skeptisch die Ziellinie fand sie aber nicht. Erst durch die schreienden Zuschauer realisierte ich, dass es noch weitere 300m bis ins Ziel waren. Der Viertplatzierte schloss dadurch die Lücke und so ging es Kopf an Kopf auf die Zielgerade. Die Kräfte schwanden, aber der Kampfeswille war erstmals seit vielen Jahren zurück. Mit einem gaaaaanzlaaaaangen Ausfallschritt wurde ich Dritter – Fotofinish! In der Altersklassenwertung belegte ich Rang 2.

Mein erstes reines Doppelstock-Schubrennen war also gelungen und ein gelungener Einstand für das Team; außerdem eine gute Vorbereitung für den König-Ludwig-Lauf.

Hier geht es zu den Ergebnissen!

EricThomas EricThomas • Januar 27, 2014


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